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Chronik
unseres Vereinslokals
Im
September des Jahres 1932 kauften die Eheleute Karl und Marie Bicknese
das Anwesen. Daher sagt man bei uns auch oftmals noch "bei
Bicknesen". Vorgänger war ein Herr Salge. Die Gastwirtschaft
und der kleine Laden waren immer Mittelpunkt im dörflichen
Leben. Während des zweiten Weltkrieges war Marie Bicknese auf
sich allein angewiesen, da sich ihr Mann im Krieg befand. trotzdem
hatte sie immer ein offenes Ohr für die Bevölkerung ihrer
Ortschaft mit all ihren Sorgen und Nöten.
Apfelsinen,
Schokolade für die Kleinen waren immer da, ja selbst für
die großen Bürger hatte sie immer Tabakwaren bereit.
Sie scheute keine Mühe und fuhr selbst mit dem Fahrrad bis
nach Hartum, um die Tabakware herbeizuschaffen, wenn diese mal ausgegangen
war.

Gasthaus Bicknese-Salge
1909
Aus
der Ehe ging eine Tochter hervor. Ihr Mann verstarb schon sehr früh.
Die Tochter heiratete Willi Strahs aus Ilvese. Mit Tochter Erna
und Schwiegersohn Willi ging es nach dem Kriege in den 60er Jahren
stets aufwärts. 1956 wurde der Saal angebaut. Abbrand des Anbaues
1953. 1982 dann 50jähriges Bestehen mit Preisen wie anno dazumal.
Vergrößerung des Saales auf 110 Personen.
Seit
Mitte der 80er Jahre führt die Gastwirtschaft der Enkelsohn
Willi zusammen mit seiner Frau Monika. Ein weiterer Gesellschaftsraum
inklusive Gartenterrasse wurde Ende der 90er Jahr angebaut. Neben
den Cheruskern beherbergt die Gaststätte Strahs auch den Tischfußballclub
TFC-Döhren, den Schützenverein Heidegruß-Seelenfeld
und den Seemannschor Leichte Brise-Seelenfeld.
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